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Impfen durch Zahnärzte  – Sachstand 29./30.11.2021

Impfen durch Zahnärzte

Die Gesundheitsministerkonferenz hat den Bundesgesetzgeber am 29.11.2021 dazu aufgerufen, eine gesetzliche Grundlage zu schaffen, um Zahnärztinnen und Zahnärzte sowie Apotheker in die laufende Impfkampagne gegen das Corona-Virus mit einzubeziehen. Die Bereitschaft der rheinland-pfälzischen Zahnärzteschaft zum Impfen oder Boostern ist weiterhin  bereit, als medizinischer Heilberuf, die öffentliche Hand bei der laufenden Impfkampagne gegen COVID-19 zu unterstützen. Hier gelangen Sie zur Gemeinsamen Position von BZÄK und KZBV.

Die Zahnärzteschaft steht zur Unterstützung bei Impfung bereit – Stand 29.11.2021 / HINWEIS: ÄNDERUNGEN ANGEDACHT (30.11./01.12.2021)

 

„Die Zahnärzteschaft steht zur Unterstützung bei Impfung bereit

Angesichts der stark steigenden Corona-Infektionszahlen mit immer neuen Rekordwerten steht die Zahnärzteschaft bereit, bei der dringend notwendigen Beschleunigung der Booster-Impfung mitzuwirken. Die Zahnärzteschaft positioniert sich an der Seite ihrer impfenden ärztlichen Kolleginnen und Kollegen.

Prof. Dr. Lothar Wieler, Chef des Robert Koch-Instituts, sagte kürzlich: „Wir brauchen jede und jeden zum Impfen.“ Deshalb bietet auch die rheinland-pfälzische Zahnärzteschaft selbstverständlich ihre Unterstützung an. „Wir sind bereit“, so Dr. Wilfried Woop, Präsident der Landeszahnärztekammer Rheinland-Pfalz. „Die Kolleginnen und Kollegen im Bundesland haben die medizinische Expertise, setzen jeden Tag in ihren Praxen Spritzen und genießen das Vertrauen ihrer Patientinnen und Patienten. Sobald es gewünscht wird, unterstützen wir gern die Ärzteschaft, damit so viele Menschen wie möglich und so rasch wie möglich geimpft werden können – auch und gerade im ländlichen Raum.“

Die Zahnärzteschaft hat zum jetzigen Stand keine Befugnis, selbst Impfungen vorzunehmen. Schutzimpfungen sind Heilbehandlungen, die grundsätzlich unter dem Arztvorbehalt stehen. Ausnahmeregelungen sind rechtlich möglich, aber bislang noch nicht vorgesehen. Angesichts der dramatischen Lage und der schleppenden Reaktivierung der Impfzentren könnte die Zahnärzteschaft hier Abhilfe schaffen.“

(Quelle: https://www.lzk.de/medien/meldungen/2021-11-19-impfungen-zahnaerzte-bereit/) Stand 29.11.2021

Aktuelle Anpassungen: Testnachweis für Praxispersonal + 3G-Regel in der Zahnarztpraxis

„Aktuelle Anpassungen: Testnachweis für Praxispersonal

In Absprache mit dem rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium wurde das am 24.11. in Kraft gesetzte Infektionsschutzgesetz aktuell im Bereich der Testpflicht angepasst.

Für die Zahnarztpraxen in Rheinland-Pfalz gelten derzeit unterschiedliche Testmöglichkeiten, die je nach Personenkreis variieren können:

  • Geimpfte oder Genesene durch einen Antigentest (Schnelltest) auch zur Eigenanwendung ohne Überwachung zweimal pro Kalenderwoche.
  • Ungeimpfte müssen vor Arbeitsbeginn täglich einen Antigentest (nicht älter als 24 Stunden) oder einen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) vorlegen.

Alle Besucher, die eine Zahnarztpraxis betreten, müssen einen Testnachweis erbringen, also auch Begleitpersonen von Patienten, Reinigungskräfte, Handwerker oder Lieferanten. Der Besucherstatus wurde konkretisiert. Von der Testpflicht ausgenommen sind sorgeberechtigte Personen bei der Behandlung minderjähriger Kinder. Außerdem  Personen, die die Praxis nur kurzzeitig betreten, insbesondere Post- und Paketboten.

Auch Patienten sind von der Testpflicht ausgenommen.

Weitere Informationen finden Sie auf www.bzaek.de und/oder www.kzbv.de.

Die Landeszahnärztekammer ist weiterhin diesbezüglich im Gespräch mit Politik und Behörden. Wir halten Sie über Veränderungen auf dem Laufenden.“

(Quelle: https://www.lzk.de/medien/meldungen/2021-11-24-neues-infektionsschutzgesetz/)

Hinweise der KZV RLP zur 3G-Regel in der Zahnarztpraxis und Resolution der KZBV

 

Hinweise der KZV RLP zur 3G-Regel in der Zahnarztpraxis finden Sie hier:

https://www.kzbv.de/informationen-fuer-praxen.1371.de.html

 

Zugleich möchten wir Ihnen eine Resolution der KZBV zur Kenntnis bringen:

BetreffSofortige Aussetzung § 28b IfSG


Beschluss:
Die Vertreterversammlung der KZBV fordert den Gesetzgeber auf, die in § 28b IfSG neu
eingeführten Test und Dokumentationspflichten für Zahnarztpraxen sofort auszusetzen. Die
Umsetzung der geforderten Regelungen ist wirklichkeitsfremd und gefährdet akut die
Sicherstellung der flächendeckenden zahnärztlichen Versorgung in Deutschland.
Von den Zahnarztpraxen geht auf Grund der dort gewährleisteten hohen Hygienestandards
keine Infektionsgefahr aus.


Abstimmungsergebnis:
Der Antrag ist einstimmig angenommen worden.

 

Quelle: file:///C:/Users/germund/AppData/Local/Temp/KZBV_Resolution_VV_Aussetzung_28b_IfSG_2021-11-24.pdf

Fragen und Antworten zur 3G-Regel in der Zahnarztpraxis

 

Fragen und Antworten zur 3G-Regel in der Zahnarztpraxisfinden Sie gebündelt unter folgendem Link der Bundeszahnärztekammer:

https://www.bzaek.de/berufsausuebung/sars-cov-2covid-19/3g-in-der-praxis.html