01.10.2020: der GOZ-Referent der BZK Trier informiert über aktuelle Entwicklungen zur weiteren Berechnungsmöglichkeit der analogen GOZ Nummer 3010

Der PKV-Verband hat am 29.09.20 der BZÄK einen Vorschlag zur weiteren Berechnungsmöglichkeit der analogen GOZ Nummer 3010 bis zum 31.12.2020 unterbreitet, allerdings mit der Maßgabe einer Reduktion des Faktors auf 1,0.

Der Vorstand der BZÄK hat daraufhin folgenden Beschluss gefasst, den ich Ihnen nachfolgend zur Kenntnis gebe: Danach ist für die Kollegenschaft eine Berechnung der Pauschale mit Faktor 1,0 möglich.  Alternativ bleibt aber nach wie vor die Option, den Hygieneaufwand nach Paragraph 5 bzw. 2 geltend zu machen.

Wir hoffen Ihnen damit behilflich gewesen zu sein und stehen bei Rückfragen zur Verfügung!

GOZ-Refernt der BZK Trier, Dr. Michael Herget und das Team der BZK Trier

 

01.10.2020: Höhere Festzuschüsse: Was Patienten und Praxen jetzt wissen müssen // KZBV aktualisiert Informationen zu Zahnersatz, HKP, Bonusheft & Co

Die Festzuschüsse der gesetzlichen Krankenkassen bei einer Versorgung mit Zahnersatz sind zum heutigen 1. Oktober erhöht worden. Die Regelung ist eine Folge des Terminservice- und Versorgungsgesetzes und gilt für gesetzlich krankenversicherte Patientinnen und Patienten. Millionen von Patienten werden damit finanziell entlastet, zugleich wird die Versorgung mit Zahnersatz in vertragszahnärztlichen Praxen erleichtert.

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) hat vor dem Hintergrund dieses Stichtages sämtliche Patienteninformationen zu Themen wie Heil- und Kostenplan (HKP), Festzuschüsse, Versorgung mit Zahnersatz sowie zahnärztliches Bonusheft entsprechend aktualisiert. Dazu zählen insbesondere die KZBV-Website www.informationen-zum-zahnersatz.de mit einer Musterrechnung für eine mögliche Versorgung, die Broschüre „Der Heil- und Kostenplan für die Versorgung mit Zahnersatz, die Patientenformation „Das Bonusheft – spart bares Geld beim Zahnersatz, eine Abrechnungshilfe für Praxen sowie diverse weitere Erläuterungen auf der Website der KZBV. Einige dieser Informationen werden wahlweise in türkischer oder russischer Sprache angeboten.

Die Festzuschüsse der Kassen sind ab dem genannten Zeitpunkt von vormals 50 auf jetzt 60 Prozent gestiegen – unabhängig davon, ob Patienten ein lückenlos geführtes Bonusheft vorweisen können oder nicht. Durch die gesetzliche Vorgabe haben sich auch die Festzuschüsse erhöht, die Versicherte bekommen, die mit ihrem Bonusheft regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen in der Zahnarztpraxis belegen können – von 60 beziehungsweise 65 Prozent auf dann 70 beziehungsweise 75 Prozent. In hinreichend begründeten Ausnahmefällen soll zudem das einmalige Versäumen der Vorsorge für den 75-Prozent-Bonus folgenlos bleiben. Die Entscheidung hierüber obliegt der jeweiligen Krankenkasse.

01.10.2020: Ab sofort können Zahnärztinnen und Zahnärzte in Rheinland-Pfalz einen elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) online beantragen -> Nähere Informationen finden Sie nachfolgend

Ab sofort können Zahnärztinnen und Zahnärzte in Rheinland-Pfalz einen elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) online beantragen.

Die Landeszahnärztekammer ist die zuständige Stelle für die Herausgabe des eHBA. Ihre Aufgabe ist es dabei, im Ausgabeverfahren die Berufseigenschaft „Zahnärztin/Zahnarzt“ zu bestätigen und den eHBA beim Anbieter zur Produktion freizugeben.

Aktuell stehen drei zugelassene Anbieter zur Verfügung.
D-Trust
T-Systems/Telesec
Medisign

Die Firma SHC befindet sich noch im Zulassungsverfahren.

Das Antragsformular finden Sie direkt auf der Startseite www.lzk.de, wenn Sie auf den gelben Button „eHBA“ klicken.

Sie suchen noch weitere Informationen zum eHBA? Dann steigen Sie am besten über den Menüpunkt Kammermitgliedschaft/eHBA  https://www.lzk.de/zahnaerzte/kammermitgliedschaftehba/ ins Thema ein.

Wir empfehlen Ihnen, den eHBA zeitnah zu beantragen, so dass Sie baldmöglichst (verpflichtend zum 1. Januar 2021) vollständig in die Telematik-Infrastruktur eingebunden sind.

 

Gelungener Aktualisierungskurs der Fachkunde im Strahlenschutz mit Dr. Matthias Burwinkel sowie schrifltiche Prüfungen des BBAZ-Kurses, in Trier

Am 26.08.2020 fanden jeweils am Vormittag und Nachmittag mehrere Kurse zur Aktualisierung der Fachkunde im Strahlenschutz für Zahnärzte in Trier statt.

Wir freuen uns über die rege Teilnahme und gratulieren allen Teilnehmern zu den erfolgreich bestandenen Prüfungen!

Dr. Matthias Burwinkel, Referent

Zugleich fanden an diesem Tag auch die schriftlichen Prüfungen unseres derzeitigen BBAZ-Kurses in mehreren Gruppen aufgeteilt statt. Wir wünschen den Damen viel Erfolg und begrüßen Sie gerne wieder bei unseren weiteren Kursen!

Kursteilnehmerinnen (2. Prüfungsgruppe) des BBAZ Kurses, mit Frau ZA´in Dipl.-Stom. Liane Fischer (Vorstandsmitglied BZK Trier, Kursleiterin), Schriftliche Prüfung am 26.08.2020

6. Bitburger Implantologietage 2020 auf der Burg Rittersdorf mit Prof. Dr. Michael Stimmelmayr

 B.I.T. – 6. Bitburger Implantologietage 2020 am 28.08. und 29.08.2020 -> Konzepte zur Fehlervermeidung und zum Komplikations­management in der Implantologie

Referenten: Prof. Dr. Michael Stimmelmayr, Fachzahnarzt für Oralchirurgie; Sanitätsrat Dr. Peter Mohr; Ort: Praxis Sanitätsrat Dr. Mohr, Bitburg; Burg Rittersdorf; mit freundlicher Unterstützung der Firma CAMLOG

Wie wichtig die Implantologie in der täglichen Praxis zur guten Versorgung der Patienten geworden ist, zeigen die jährlich steigenden Implantatzahlen. Nicht nur chirurgische Erfahrung und OP-Techniken, sondern gerade die allgemein zahnärztliche und implantologische Planung und die Beherrschung optimaler prothetischer Vorgehensweisen sind für einen langfristigen Behandlungserfolg von enormer Bedeutung. In den meisten Fällen arbeiten wir sehr erfolgreich und können bei unseren Patienten mit festsitzendem, grazilerem Zahnersatz oder besserem Prothesenhalt die Lebensqualität erhöhen. Leider funktioniert jedoch nicht alles, und so manche Implantate gehen verloren. Schlimmer noch ist es, wenn aufwändig gefertigter Zahnersatz seine Funktion verliert, ästhetische Ansprüche nicht erfüllt werden oder Komplikationen eintreten.

In diesem Kurs ging es darum den Kolleginnen und Kollegen dabei zu helfen, Fehler in der implantologischen Tätigkeit zu vermeiden und nicht verhinderbare Komplikationen zu beherrschen. Außerdem wurden Erfolgswahrscheinlichkeiten und Komplikationshäufigkeiten bei chirurgischen und prothetischen Behandlungsschritten, zur besseren Aufklärung der Patienten, dargestellt.

Der am Vorabend der Veranstaltung unter einem besonderen Hygienekonzept stattfindende und von Herrn San-Rat Dr. Peter Mohr dankenswerterweise ausgerichtete „Bayrische Abend“, mit Live-Musik, einem Bayernquiz mit Preisvergabe sowie zahlreichen kulinarischen bayrischen Köstlichkeiten, rundete die Bitburger Implantologietage 2020 erfolgreich und mit sehr positiver Resonanz der Teilnehmer ab.