COVID-19-Schutzimpfung für ZahnärztInnen und Praxispersonal: Registrierung ab 15. Februar 2021

„COVID-19-Schutzimpfung für ZahnärztInnen und Praxispersonal: Registrierung ab 15. Februar 2021

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

inzwischen leben wir seit einem Jahr in und mit der Corona-Pandemie und massiven Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens. Die COVID-19-Schutzimpfung bietet die Chance auf einen Ausweg aus der großen Krise. Daher sind wir froh, Ihnen jetzt eine klare und verlässliche Perspektive geben zu können: In konstruktiven Gesprächen mit dem Landesgesundheitsministerium haben wir darauf hingewirkt, dass Zahnärztinnen und Zahnärzte jetzt zeitnah geimpft werden können. Die Impfmöglichkeit besteht auch für Praxismitarbeiterinnen und -mitarbeiter, die regelmäßig Patientenkontakt haben. Gemäß der überarbeiteten Impfverordnung des Bundes, in Kraft seit 8. Februar 2021, wird bei allen Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet und das 65. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, das Vakzin von AstraZeneca zum Einsatz kommen.

Wie erhalten Zahnarztpraxen Impftermine?
Bereits ab dem 15. Februar 2021 können sich Praxen für die Corona-Schutzimpfung registrieren. Die Anmeldung im Team für alle Beschäftigten bis 64 Jahren ist möglich. Bitte nutzen Sie hierfür die Online-Anmeldung unter www.impftermin.rlp.de. Nach der Registrierung – und abhängig von der Verfügbarkeit des Impfstoffs und von Terminslots – werden innerhalb weniger Tage die beiden Impftermine sowie weitere Informationen zur Impfung per E-Mail oder Post mitgeteilt. Den Ablauf der Online-Terminvergabe finden Sie unter https://impftermin.rlp.de/media/files/20210120_Schaubild-Online-Terminvergabe.pdf. Eine Anmeldung wird auch telefonisch möglich sein über die Impfberatungs- und Terminvergabehotline unter 0800 / 5758100.

Wo finden die Impfungen statt?
Die Impfungen in Rheinland-Pfalz finden derzeit in 31 Impfzentren statt. Eine Übersicht der Zentren findet sich auf www.corona.rlp.de/de/impfen
Melden Sie sich als Praxis an, ist für Sie das Impfzentrum am Sitz der Praxis zuständig. Bei Einzelanmeldungen ist das Impfzentrum am Wohnsitz zuständig, das heißt es ist nicht möglich, sich in einem Impfzentrum in einem anderen Kreis/einer anderen Stadt oder auch in einem anderen Bundesland außerhalb ihres Wohnsitzes impfen zu lassen. Ferner ist eine Impfung ohne Termin im Impfzentrum nicht möglich.

Welche Unterlagen müssen zur Impfung mitgebracht werden?
Zur Anmeldung im Impfzentrum sind folgende Unterlagen mitzubringen:

  • Terminbestätigung
  • Identitätsnachweis: Personalausweis oder Reisepass
  • Zahnarztausweis/Mitgliedsausweis/eHBA der Kammer; Praxispersonal: Bescheinigung des Arbeitgebers
  • Aufklärungsbogen (nur zum 1. Impftermin)
  • Nebenwirkungskarte (nur zum 2. Impftermin)
  • Medikationsplan, sofern mehrere Medikamente eingenommen werden
  • Impfpass (sofern vorhanden)

Die benötigten Unterlagen inklusive Aufklärungsbogen werden zudem im Schreiben zur Terminbestätigung mitgeteilt.

Wo gibt es weitere Informationen?
Informationen zu der nationalen Impfstrategie, den Impfstofftypen und der Impfstoffzulassung finden Sie auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums www.corona-schutzimpfung.de
Fragen und Antworten zur Corona-Schutzimpfung in Rheinland-Pfalz und zum Ablauf in den Impfzentren gibt es unter www.corona.rlp.de/de/impfen. Fragen zur Terminvereinbarung werden Ihnen unter www.impftermin.rlp.de beantwortet. Die Info-Hotline des Landes erreichen Sie unter 0800 / 5758100.
Wir bitten Sie, diese Quellen für detailliertere Informationen zur Corona-Schutzimpfung zu Rate zu ziehen.

Sehr geehrte Damen und Herren, die Schutzimpfungen machen Hoffnung auf ein Stück Normalität. Gleichwohl wird sich die Corona-Pandemie und deren Bekämpfung noch eine Weile durch alle Lebensbereiche ziehen. Versuchen wir trotz der noch immer widrigen Umstände optimistisch nach vorne zu schauen.

Mit freundlichen und kollegialen Grüßen

Dr. Wilfried Woop, Präsident der LZK RLP
Sanitätsrat Dr. Peter Mohr, Vizepräsident der LZK RLP

Marcus Koller, stv. Vorsitzender des Vorstandes der KZV RLP
Joachim Stöbener, stv. Vorsitzender des Vorstandes der KZV RLP“

Quelle: https://www.lzk.de/medien/meldungen/2021-02-10-rundschreiben-impfung/

 Mit den besten Grüßen

Ihre Bezirkszahnärztekammer Trier

San.Rat. Dr. Peter Mohr, ZA Stefan Chybych M.Sc., M.Sc., Dr. Robert Germund

Mit freundlichen Grüßen

Bezirkszahnärztekammer

T R I E R

– Körperschaft des öffentlichen Rechts –

Loebstraße 18 | 54292 Trier

Tel.: 0651 – 999 858 0

Fax:  0651 – 999 858 99

www.BZK-Trier.de

BZK Trier jetzt auch auf Facebook und Instagram – melden Sie sich an und folgen Sie uns online!

BZK Trier jetzt auch auf Facebook und Instagram

Neben der herkömmlichen Homepage, setzt die BZK Trier nun auch auf Facebook und Instagram. Dort können sehr einfach und schnell Hinweise auf aktuelle Entwicklungen verbreitet werden. Beiträge können leicht von den Lesern geteilt werden und erreichen so ein breiteres Publikum.

Die Verknüpfungen zu Bildern geben Freiraum zum interessanten Gestalten und Sprechen auch die jüngeren Generationen an. Unsere MitarbeiterInnen bewegen sich vielfach in der Welt von Facebook, Instagram und anderen digitalen Medien. Auch unsere Patienten informieren sich mehr und mehr aus diesen Kanälen.

Die Umstellung und Erweiterung auf digitale Medien ist daher ein wichtiger Schritt in der Zukunft der Öffentlichkeitsarbeit der Bezirkszahnärztekammer Trier.

Für weiterreichende, strukturierte Informationen passt die Homepage der BZK Trier ergänzend dazu. So kann die BZK Trier über viele Kanäle alle Interessierten umfassend auf dem Laufenden halten.

Hier können Sie sich informieren:

BZK Trier Homepage:     www.bzk-trier.de

Facebook:                          Bezirkszahnärztekammer Trier

Instagram:                          bzktrier

 

Dr. Judith Friedrich

(stellvertr. Öffentlichkeitsreferentin BZK Trier)

Hinweis zur rechtlichen Einordnung der Testung von Patienten in der Zahnarztpraxis

Zur Diagnostik einer möglichen SARS-Cov-2-Infektion in der Zahnarztpraxis gibt es verbindliche Vorgaben. Üblich sind derzeit die sogenannten Antigen-Schnelltests sowie die PCR-Tests.  Neben der Regelung in § 24 Infektionsschutzgesetz sind die Vorgaben der Corona-Testverordnung vom 27.01.2021 und die Vorgaben der Medizinprodukteabgabeverordnung maßgeblich. Die BZÄK hat aktuell eine Einordnung der Rechtslage für die Anwendung der für die Diagnostik einer SARS-Cov-2-Infektion relevanten In-Vitro-Diagnostika vorgenommen, die Sie hier finden. Wir bitten um Beachtung!

Coronavirus SARS-CoV-2: Tests auf eine Infektion durch Zahnärzte, Impfpriorisierung und Corona-Tests / Hinweise der BZÄK

Am 25. Januar ist die neue Coronavirus-Testverordnung vom 27. Januar 2021 rückwirkend in Kraft getreten. Zahnärzte und zahnärztlich geführte Einrichtungen können danach von den zuständigen Stellen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (ÖGD) als weitere Leistungserbringer mit der Durchführung von PoC-Antigen-Tests beauftragt werden. Entsprechende Leistungen können sodann auch nach der Corona-TestVO abgerechnet werden.
PCR-Tests unterliegen hingegen weiterhin dem Arztvorbehalt und dürfen von Zahnärzten auch nicht im Auftrag des ÖGD durchgeführt werden.
Auch haben asymptomatische Patientinnen und Patienten nach der Corona-TestVO nach wie vor keinen Anspruch auf eine präventive Testung in einer Zahnarztpraxis.

Weiterhin sind Zahnarztpraxen auch ohne Auftrag berechtigt, zur Erfüllung des Anspruchs von in der Einrichtung Tätigen bis zu 10 PoC-Antigen-Tests pro Monat und Tätigem in eigener Verantwortung zu beschaffen, zu nutzen und abzurechnen.

www.bzaek.de/berufsausuebung/sars-cov-2covid-19/corona-test.html

 

Corona-Impfverordnung

Zahnärzte und ihre Teams sind in die zweite Prioritätengruppe der Impfverordnung eingeordnet worden, gleichauf mit niedergelassenen Ärzten.

Schwerpunktpraxen oder Zentren zur zahnmedizinischen Versorgung von COVID-19-Patienten bzw. Zahnärzte, die im Bereich der zahnärztlichen Versorgung von Patienten in Alten-oder Pflegeeinrichtungen tätig sind, werden allerdings in die erste Prioritätengruppe eingestuft.
Die konkrete Umsetzung der Corona-Impfverordnung fällt in die Zuständigkeit der Bundesländer.

Gemeinsames Positionspapier von BZÄK, KZBV, DGZMK

Ausgewählte arbeitsrechtliche Fragen zur Corona-Imfpung: „Kann der Chef eine Impfung verlangen?“

Eine regelmäßige Testung des Personals, etwa in Heil- und Pflegeberufen,  könnte aber durchaus künftig vorstellbar sein. Auch ein Impfnachweis als Einstellungskriterium könnte künftig denkbar werden.

Letztlich wird es in den kommenden Monaten noch einige Verfahren vor den Arbeitsgerichten rund um diese Fragestellungen geben und oftmals wird ist es eine Einzelfallentscheidung sein, ob die Persönlichkeitsrechte des Arbeitnehmers überwiegen oder die besondere Pandemielage.

Eine gesetzliche Impfpflicht für Covid-19 – von Regierungsseite ausgehend – ist derzeicht auch noch nicht in der Planung. Daher gibt es eine solche Pflicht auch nicht im Rahmen des Arbeitsverhältnisses ->> vielmehr gilt: die Entscheidung, ob Sie sich impfen lassen wollen, ist eine persönliche. Da ergibt es nur Sinn, dass eine zwingende Pflicht zur Impfung auch durch eine Betriebsvereinbarung nicht zu rechtfertigen ist.

Muss ich meinem Arbeitgeber mitteilen, ob ich gegen das Coronavirus geimpft bin?

Ja, das werden Sie wahrscheinlich sowohl im laufenden Arbeitsverhältnis als auch im Einstellungsgespräch müssen, denn der Arbeitgeber hat im Betrieb eine Fürsorgepflicht, weshalb einiges dafür spricht, dass er die Mitarbeitenden nach einer Impfung fragen darf und diese die Frage auch wahrheitsgemäß beantworten müssen (eine Rechtsprechung dazu gibt es aber bisweilen noch nicht!).

Wer trägt die Kosten für meine Impfung?

Die Kosten für Ihre Impfung trägt der Staat.