Empfehlungen der BAuA zum Einsatz von Schutzmasken in der Arbeitswelt im Zusammenhang mit SARS-CoV-2

Empfehlungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zum Einsatz von Schutzmasken in der Arbeitswelt im Zusammenhang mit SARS-CoV-2

Lesen Sie mehr zu den Empfehungen der BAuA hier: https://www.baua.de/DE/Themen/Arbeitsgestaltung-im-Betrieb/Coronavirus/pdf/Schutzmasken.html

 

Erweiterung der Corona-Arbeitsschutzverordnung: Regeln zum betrieblichen Infektionsschutz

Erweiterung der Corona-Arbeitsschutzverordnung:

Sicherheit am Arbeitsplatz wird weiter gestärkt

Regeln zum betrieblichen Infektionsschutz werden um weitere betriebliche Testangebote ergänzt.

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Arbeitgeber müssen ihren Arbeitnehmern, die nicht ausschließlich im Homeoffice arbeiten, mindestens zwei Corona-Tests pro Woche anbieten. Das Kabinett hat die Corona-Arbeitsschutzordnung noch einmal erweitert. Die vorangegangene Änderung war erst am 20. April in Kraft getreten.

Lesen Sie gerne weitere Informationen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales: https://www.bmas.de/DE/Service/Presse/Pressemitteilungen/2021/sicherheit-am-arbeitsplatz-wird-weiter-gestaerkt.html

Testpflicht für Unternehmen ->Änderungen sind am 20. April in Kraft getreten!

Seit dem 20. April 2021 gilt eine vom Bundeskabintt beschlossene Testpflicht für Unternehmen, damit Infektionen schnell erkannt und Corona-Ausbrüche verhindert werden.

Unternehmen müssen ihren Beschäftigten verpflichtend Coronatests anbieten, wenn diese nicht ausnahmslos im Homeoffice arbeiten. Betriebe müssen ihren Beschäftigten grundsätzlich ein Testangebot pro Woche machen. Nur ausnahmsweise darf die Verpflichtung zwei Tests pro Woche umfassen, insbesondere für Mitarbeiter, die regelmäßigen Kundenkontakt haben. Darauf einigte sich das Bundeskabinett am 13. April 2021, die Änderungen sind am 20. April in Kraft getreten. Bei der beschlossenen Verpflichtung handelt es sich allerdings nur um eine Angebotspflicht seitens der Arbeitgeber, eine Testpflicht für die Arbeitnehmer gibt es nicht. Auch eine Dokumentationspflicht wurde nicht beschlossen. Im Rahmen einer Bundestagsdebatte am 19. April einigten sich die Regierungsfraktionen darauf, dass das Testangebot für alle Arbeitnehmer auf 2 Tests pro Woche erweitert werden soll. Dies soll durch eine erneute Änderung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung umgesetzt werden.

Auf dieser Grundlage entschied die Bundesregierung unter Berücksichtigung des Infektionsgeschehens nun, dass regulatorischer Handlungsbedarf in der Arbeitsschutzverordnung besteht. Insbesondere wurde daher die Verpflichtung für Unternehmen eingeführt, ihren Mitarbeitern einen beziehungsweise ausnahmsweise zwei Coronatests pro Woche anzubieten, soweit diese nicht im Homeoffice arbeiten. Dabei müssen die Unternehmen aber nicht dokumentieren, dass ihre Mitarbeiter die Tests auch tatsächlich in Anspruch nehmen. Die Kostentragung für die Tests soll nach aktuellem Stand bei den Unternehmen liegen. Staatshilfen sind bisher noch nicht in Aussicht.

Online-Teamfortbildung Paro 2021 mit Herrn Prof. Dr. Rainer Jordan

Abrechnung, Klassifikation, Leitlinien - alles neu

Für viele GKV-Patienten ändert sich zum Sommer einiges.

Angefangen hat es 2016 mit einer weltweiten Klassifikation

parodontaler Erkrankungen. Hinzu kommen neue Leitlinien.

Schließlich werden die Abrechnungsmöglichkeiten in der GKV Mitte des Jahres neu definiert.

Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ verlängert / Stand: 01.04.2021

Die Förderung des Bundesprogrammes „Ausbildungsplätze sichern“ umfasst verschiedene Fördermaßnahmen, um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf kleine und mittelständische Unternehmen abzumildern. Dazu gehören die Ausbildungsprämie, die Ausbildungsprämie plus, der Zuschuss zur Ausbildungsvergütung zur Vermeidung von Kurzarbeit, die Übernahmeprämie sowie den Lockdown-II-Sonderzuschuss für Kleinstunternehmen. Das Bundesprogramm wurde nunmehr verlängert und die Förderungen ausgeweitet.

So wurden beispielsweise Ausbildungs- und Übernahmeprämien verdoppelt und Zuschüsse zur Vermeidung von Kurzarbeit verbessert.

Die wichtigsten Änderungen stellen wir Ihnen kurz vor:

  1. Die Ausbildungsprämien für von der Corona-Krise betroffene Betriebe, die durch Neueinstellungen ihr Ausbildungsniveau halten oder erhöhen, werden – rückwirkend zum 16. Februar 2021 – zunächst in bisheriger Höhe verlängert.
  2. Für das neue Ausbildungsjahr werden die Prämien zum 1. Juni 2021 von 2.000 und 3.000 Euro auf 4.000 und 6.000 Euro verdoppelt. Damit werden zusätzliche Anreize für Ausbildungsbetriebe geschaffen.
  3. Die Zuschüsse zur Vermeidung von Kurzarbeit während einer Ausbildung werden attraktiver: Künftig können auch Zuschüsse zur Vergütung der Ausbilderin oder des Ausbilders gezahlt werden. Wie bisher kann zudem die Ausbildungsvergütung bezuschusst werden.
  4. Die Übernahmeprämie wird bis Ende 2021 verlängert und auf 6.000 Euro verdoppelt. Mit ihr wird künftig neben der Übernahme eines Auszubildenden aus einem Insolvenzfall auch bei pandemiebedingter Kündigung oder bei Abschluss eines Auflösungsvertrages unterstützt.
  5. Künftig können für pandemiebetroffene Unternehmen die Kosten für externe Abschlussprüfungsvorbereitungskurse für Auszubildende hälftig bezuschusst werden, maximal mit 500 Euro.

Ausführliche Informationen zu den einzelnen Fördermaßnahmen (Voraussetzungen, Antragsformulare, etc.) finden Sie auf der entsprechenden Webseite der Bundesagentur für Arbeit unter https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/bundesprogramm-ausbildungsplaetze-sichern